Über die Agile Lions

Scrum, handwerklich sauber.

Scrum ist in 20 Minuten erklärt. Es gut zu beherrschen, dauert Jahre – und das wird vielfach unterschätzt.

Agile Lions steht für professionelles Scrum in der Praxis.

Für Teams, die mit Scrum arbeiten. Für Product Owner und Scrum Master, die ihre Rollen wirksam ausfüllen wollen. Und für Unternehmen, die Scrum so einsetzen möchten, dass es zu ihrer tatsächlichen Arbeit und ihrem Umfeld passt.

Unser Verständnis davon ist stark vom Handwerk geprägt.

Man kann eine Tätigkeit als Plackerei, als Handwerk oder als Kunst betreiben.

  • Plackerei
  • Handwerk
  • Kunst

Bei Scrum beginnt alles mit dem Handwerk.

Die Rollen, Events und Artefakte lassen sich schnell lernen. Meisterschaft entsteht mit der Erfahrung, diese Bausteine unter realen Bedingungen sinnvoll miteinander zu verbinden.

Unsere Vision

Scrum, handwerklich sauber.

Agile Lions soll die Referenz für handwerklich sauberes Scrum sein.

Scrum ist in vielen Unternehmen seit Jahren etabliert und wird intensiv eingesetzt.

Agile Lions konzentriert sich bewusst auf Scrum.

Für Unternehmen, die Scrum professionell betreiben wollen, soll Agile Lions eine klare Adresse sein:

  • mit hoher handwerklicher Qualität,

  • reichhaltiger praktischer Erfahrung

  • und einer klaren Perspektive darauf, wann Scrum passt und wie es sauber eingesetzt wird.

Scrum dort einsetzen, wo es passt. Und dort richtig.

Nothing crazy. Just doing the little things right when it matters.

Unsere Wertebasis

Die fünf Scrum Values bilden die Wertebasis von Agile Lions:

  • Commitment
  • Focus
  • Openness
  • Respect
  • Courage

Besonders zu Respect möchten wir einen Gedanken von Albert Schweitzer mit aufnehmen:

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Darin steckt ein grundlegender Gedanke von Respekt: Das Gegenüber besitzt seinen eigenen Wert, eigene Ziele, Erfahrungen und Bedürfnisse. Zusammenarbeit beginnt damit, diesen Eigenwert anzuerkennen und dem anderen mit entsprechender Achtung zu begegnen.

Courage bedeutet für uns auch, mit Offenheit ins Unbekannte zu gehen.

Veränderung führt immer ein Stück aus dem Bekannten heraus. Gerade dort, wo Change stattfindet, gehört dieser Aufbruch ins Unbekannte zum Wesensmerkmal der Aufgabe – für alle Beteiligten.

Menschen wachsen, indem sie neue Räume betreten, Erfahrungen sammeln und daraus lernen. Für Teams und Unternehmen gilt im Kern dasselbe.

Unsere Guiding Principles

Leitlinien für die tägliche Arbeit.

Komplexe Arbeit kann keine fertigen Antworten für jede zukünftige Situation liefern.

Regeln beruhen auf bekannten Zusammenhängen: Wenn eine bestimmte Situation eintritt, folgt eine definierte Handlung.

In komplexen Umfeldern lassen sich Ursache und Wirkung häufig erst im Nachhinein erkennen. Genau deshalb sind kurze Feedback-Zyklen so elementar.

  1. 1Handeln.
  2. 2Ergebnis betrachten.
  3. 3Lernen.
  4. 4Nächsten Schritt anpassen.

Unsere Guiding Principles zeigen, welche Grundüberzeugungen Agile Lions in Kundenprojekte einbringt und wie wir in komplexen Situationen vorgehen.

  • Die Natur der Arbeit bestimmt das Werkzeug.

    Scrum ist für komplexe Arbeit entwickelt worden.

    Deshalb beginnt die Anwendung mit der Frage, ob ein empirisches Vorgehen zur tatsächlichen Arbeit des Teams passt.

    Werkzeuge folgen der Aufgabe.

    Man nutzt schließlich auch keine Schlagbohrmaschine, um den Kleiderschrank eines schwedischen Möbelhauses aufzubauen, das für seine Hotdogs bekannt ist.

  • Wir sind prinzipienbasiert statt regelbasiert.

    Regeln funktionieren gut, wenn Ursache und Wirkung ausreichend bekannt sind.

    In komplexen Situationen werden Zusammenhänge häufig erst im Nachhinein sichtbar.

    Genau deshalb sind kurze Feedback-Zyklen so elementar, wie wir sie in Scrum beispielsweise aus dem Review kennen.

    Arbeiten. Ergebnis betrachten. Lernen. Handeln anpassen.

    Prinzipien geben Orientierung und gleichzeitig ausreichend Raum für Erfahrung, Urteilskraft und Lernen.

  • Menschen, die unmittelbar an einem Thema arbeiten, verfügen häufig über die aktuellsten und detailliertesten Informationen.

    Entscheidungen sollten deshalb möglichst nah an dieser Information getroffen werden.

    Das verkürzt Entscheidungswege, erhöht die Reaktionsfähigkeit und reduziert unnötiges Management Involvement.

    Dafür braucht es:

    Information + Kontext + Kompetenz + Entscheidungsraum

  • Leadership beginnt mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

    Leadership kann auf jeder Ebene entstehen: bei Praktikanten und Werkstudenten genauso wie bei juniorigen Teammitgliedern, erfahrenen Teammitgliedern oder im Senior Management.

    Es zeigt sich dort, wo Menschen Initiative ergreifen, Probleme sichtbar machen, Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zum gemeinsamen Ergebnis leisten.

    So entsteht Leadership auf vielen Ebenen und formt gleichzeitig die formellen Führungskräfte von morgen.

  • Selbstorganisation braucht Kompetenz.

    Agile Zusammenarbeit braucht ein klares Zielbild.

    Das Ziel beziehungsweise das Was ist vorgegeben oder wird gemeinsam festgelegt.

    Der Weg dorthin – das Wie – liegt möglichst bei den Menschen, die nah an der Arbeit und an der relevanten Information sind.

    Damit Menschen diesen Weg eigenständig gestalten können, brauchen sie Kompetenz, Information, Kontext und einen echten Entscheidungsraum.

    Training, Mentoring, Shadowing und tägliche Erfahrung erweitern diesen Handlungsspielraum Schritt für Schritt.

  • Remote First.

    Zusammenarbeit wird so gestaltet, dass sie in erster Linie remote funktionieren kann.

    Informationen sind auffindbar.

    Arbeitsstände und Entscheidungen sind sichtbar.

    Gemeinsames Denken und Zusammenarbeit funktionieren auch dann, wenn Menschen an unterschiedlichen Orten arbeiten.

    Persönliche Begegnung kann diese Zusammenarbeit noch besser machen.

    Sie baut auf einem System auf, das bereits remote funktioniert.

  • Skalierung ist nach Möglichkeit zu vermeiden.

    Jede Skalierung bringt zusätzliche Kommunikation, Abstimmung, Schnittstellen und Koordination mit sich.

    Jede Skalierung birgt damit erhebliche Ineffizienzen.

    Deshalb ist es für uns elementar, zunächst zu entkoppeln:

    Abhängigkeiten reduzieren.
    Verantwortungsbereiche klarer schneiden.
    Teams handlungsfähiger machen.

    Ziel ist, Skalierung im ersten Schritt gar nicht erst notwendig zu machen.

    Wenn sie anschließend weiterhin erforderlich ist, bleibt zumindest nur der Teil der Skalierung übrig, der tatsächlich gebraucht wird.

  • Systemische Dysfunktionen werden systemisch bearbeitet.

    Tiefe strukturelle Probleme können Zusammenarbeit dauerhaft belasten:

    fehlende Klarheit,
    unklare Strukturen,
    mangelnde Verlässlichkeit,
    fehlender Sinn,
    fehlende erlebbare Wirkung,
    massive Abhängigkeiten
    und blockierte Entscheidungswege.

    Solange solche tiefen strukturellen Probleme bestehen, arbeiten wir zuerst auf der systemischen Ebene.

    Eine Aussprache, ein Teambuilding oder eine emotional intensive Retrospektive verändert diese Rahmenbedingungen nicht.

    Menschen sollen sich nicht öffnen, verletzlich machen und exponieren müssen, während die systemische Dysfunktion unverändert bestehen bleibt.

  • Fortschritt erzeugt Energie.

    Wenn Teams erleben, dass Arbeit fertig wird, Ergebnisse Wirkung entfalten und gemeinsame Ziele erreicht werden, entsteht Motivation aus der Arbeit selbst.

    Team-Events und gemeinsame Erlebnisse können diese Energie verstärken.

    Der stärkste Treiber bleibt der erlebte gemeinsame Erfolg.

  • Diese drei Säulen bilden das Fundament von Scrum.

    Transparenz macht den tatsächlichen Zustand sichtbar.

    Inspektion ermöglicht, Ergebnisse und Vorgehen bewusst zu betrachten.

    Adaption übersetzt neue Erkenntnisse in verändertes Handeln.

    So entsteht ein kontinuierlicher empirischer Kreislauf aus Handeln, Beobachten und Lernen.

  • Sichtbares Backlog. Aktuelle PBIs. Transparente Arbeitsstände. Gepflegte Task-Boards.

    Meetings nutzen wir zum gemeinsamen Lernen, zum Voranbringen von Themen, zum Treffen von Entscheidungen und zum Erarbeiten von Ergebnissen.

Die Guiding Principles als gemeinsamer Rahmen

Die Guiding Principles geben Orientierung für die gemeinsame Arbeit.

Sie helfen dabei, auch dort handlungsfähig zu bleiben, wo der beste Weg noch nicht bekannt ist.

Das Ziel kann klar sein, während sich der Weg dorthin Schritt für Schritt entwickelt.

Neue Informationen können Entscheidungen verändern. Ein Problem im Team kann seinen Ursprung außerhalb des Teams haben. Abhängigkeiten können reduziert werden, bevor zusätzliche Skalierung erforderlich wird.

Kurze Feedback-Zyklen ermöglichen, die Situation immer wieder neu zu betrachten und den nächsten sinnvollen Schritt zu bestimmen.

So entsteht ein gemeinsamer Rahmen, der Orientierung gibt und gleichzeitig ausreichend Raum für die konkrete Situation lässt.

Scrum als Handwerk

Der Scrum Guide ist bewusst „purposefully incomplete“.

Er liefert einen Rahmen, der in sehr unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden kann.

Handwerklich sauberes Scrum bedeutet, diesen Rahmen mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl in eine funktionierende Arbeitsumgebung zu übersetzen.

  • Rollen und Verantwortungsbereiche sind klar.
  • Events erzeugen Ergebnisse oder neue Erkenntnisse.
  • Backlog und Arbeitsstand schaffen Transparenz.
  • Feedbackschleifen ermöglichen schnelles Lernen.
  • Stakeholder sind sinnvoll eingebunden.
  • Die Kollaborationsinfrastruktur unterstützt die tägliche Arbeit.
  • Strukturen ermöglichen wirksame Zusammenarbeit.
  • Abhängigkeiten werden reduziert.
  • Menschen sind kompetent und verfügen über Information, Kontext und Entscheidungsraum.
  • Teams können innerhalb eines klaren Zielbilds eigenständig handeln.

Die Qualität zeigt sich in diesen Zusammenhängen und in vielen kleinen Entscheidungen des täglichen Arbeitsalltags.

Matthias Rodewald

Erfahrener Founder der Courathon GmbH.

Matthias Rodewald ist seit 2012 mit Scrum vertraut und arbeitet seit 2018 vollzeit in der Beratung.

Seit vielen Jahren prägen internationale Teams die tägliche Arbeit – häufig im Enterprise-Umfeld und über Länder-, Organisations- und Zeitzonengrenzen hinweg.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf grenzenloser Agilität und der Frage, wie leistungsfähige Zusammenarbeit unter komplexen Rahmenbedingungen möglich wird.

Eine Stärke, die Matthias immer wieder zugeschrieben wird, ist das Lesen von Systemen:

Diese Perspektive prägt Agile Lions.

Porträt von Matthias Rodewald in schwarzem Hemd, auf einem Hocker sitzend vor dunklem Hintergrund
  • Wo entsteht Wert?
  • Wo liegt der Engpass?
  • Welche Abhängigkeit erzeugt Aufwand?
  • Wo fehlen Informationen oder Entscheidungsmöglichkeiten?
  • Welches Werkzeug passt zur Natur der Arbeit?

Agile Lions und Courathon GmbH

Zwei Marken mit einer klaren Aufgabenteilung.

Agile Lions ist die spezialisierte Scrum-Brand innerhalb der Courathon GmbH.

Die Aufteilung folgt einer einfachen Logik:

Wenn Scrum das richtige Werkzeug ist, Agile Lions.

Wenn die Fragestellung grundlegender ist, Courathon.

Agile Lions konzentriert sich vollständig auf Scrum.

Auf Scrum Mastery. Product Ownership. Trainings. Internationale und verteilte Teams. Und auf die Frage, wie Scrum unter realen Bedingungen handwerklich sauber eingesetzt wird.

Courathon betrachtet die Organisation als Ganzes.

Im Mittelpunkt steht Organisationsarchitektur: Wie müssen Strategie, Strukturen, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Verantwortlichkeiten zusammenspielen, damit ein Unternehmen leistungsfähig bleibt und sich weiterentwickeln kann?

Courathon verbindet dabei strategisches Consulting mit konkreter Umsetzung.

Strategische Klarheit soll im Unternehmen wirksam werden. Deshalb endet die Arbeit nicht bei Konzepten, Präsentationen oder Empfehlungen. Menschen, Teams und die praktische Umsetzung gehören dazu.

  • Agile Lions bringt innerhalb dieses Systems die tiefe Scrum-Kompetenz ein.
  • Courathon übernimmt die Fragestellungen, die über Scrum hinausgehen.

So bleiben beide Marken klar positioniert und greifen dort ineinander, wo es für die jeweilige Aufgabenstellung sinnvoll ist.

Agile Lions

Scrum, handwerklich sauber.

Courathon GmbH

Organisationsarchitektur für Unternehmen, die sich im Zeitalter von AI weiterentwickeln.

Scrum, handwerklich sauber.

Nothing crazy. Just doing the little things right when it matters.

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